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John Göddertz leitet das Department für Fuß- und Sprungelenk-Chirurgie in der Fachklinik 360°

|Fachklinik 360°

Das medizinische Leistungsspektrum der Fachklinik 360° fußt auf langjähriger Expertise und umfassender Spezialisierung: In das ohnehin schon breitgefächerte Angebot von der Wirbelsäulen- bis zur Hand-Chirurgie reiht sich ab sofort das Department Fuß- und Sprunggelenk-Chirurgie ein. Möglich macht es John Göddertz. Zum Jahresbeginn hat er die Leitung des neuen Departments an der Rosenstraße übernommen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir John Göddertz für unsere Klinik gewinnen konnten. Damit ist unser Leistungsspektrum von Kopf bis Fuß zu 100 Prozent rund, und wir verbessern einmal mehr die Patientenversorgung in Ratingen und der gesamten Region“, freut sich Prof. Johannes Güsgen, Geschäftsführer der Fachklinik 360°. Wirbelsäulen-Chirurgie, Hand-Chirurgie, Rheumatologie, Schmerz- und Sportmedizin, Endoprothetik – „unsere medizinischen Möglichkeiten sind schon sehr weitreichend. Mit dem Bereich Fuß- und Sprunggelenk-Chirurgie komplettiert John Göddertz nun unser Angebot für die Patientinnen und Patienten“, so der Ärztliche Direktor der Fachklinik 360°, Erdogan Altunok.

Mit Göddertz kommt ein ausgewiesener Experte an die Rosenstraße. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie gilt als Fachmann für rekonstruktive Vorfußchirurgie und Sprunggelenkprobleme und machte sich als zertifizierter Fußchirurg der „Deutschen Assoziation für Fuß und Sprunggelenk“ und „Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie“ längst einen Namen. Das beruht insbesondere auf seinen Erfahrungen in der arthroskopischen Chirurgie im Bereich des oberen Sprunggelenkes und des Rückfußes.

Der 47-Jährige, gebürtige Essener, studierte an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Humanmedizin. Zuvor absolvierte er bereits ein Studium der Sportwissenschaften an der Deutschen Sporthochschule Köln, das er mit einem Diplom B in Rehabilitation und Behindertensport abschloss.

Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie begann seine ärztliche Tätigkeit im St. Josef Krankenhaus Essen Kupferdreh. 2009 zog es ihn in die von Prof. Dr. Dr. Jerosch geleitete Abteilung für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin des Johanna-Etienne- Krankenhauses Neuss. Ein vierjähriger Zwischenstopp in der Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid bis 2018, zuletzt als Chefarzt der Abteilung Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, führt ihn nun zur Fachklinik 360° in Ratingen. Dabei hat Göddertz jede Menge praktische Erfahrung im Gepäck: 800 Operationen pro Jahr allein im Bereich der Fußchirurgie zählte die Sportklinik zuletzt im Schnitt.

Göddertz beherrscht ein breites konservatives und operatives Spektrum der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit sieht er in der Behandlung von Plattfußdeformitäten. Bei Erwachsenen kommen in diesem Fall gelenkerhaltende und gelenkversteifende Techniken zur Anwendung. Zur Behandlung des kindlichen Plattfußes stehen minimal-invasive Operationsverfahren, also Eingriffe, bei denen nur kleine Schnitte notwendig sind, zur Verfügung.

Ein Augenmerk liegt auch auf arthroskopischen Verfahren, etwa bei Gelenkverschleiß, Fersensporn-Operationen oder beim Entfernen der Haglund-Ferse. Auch die PRP-Therapie, die bei Arthrose, Achillessehnenproblemen, Fersensporn und Sehnenentzündungen am Rückfuß angewendet wird, gehört zu Göddertz‘ Portfolio. Sie ist eine im Leistungssport etablierte Methode mit sehr guten Ergebnissen, von denen  insbesondere leistungsorientierte Sportler profitierten.

Die medizinischen Versorgungsfelder liegen schwerpunktmäßig in drei Bereichen:

  • Vorfußchirurgie: Etwa mit „resorbierenden Implantaten“ (beispielsweise aus Magnesium), die Zeh-Fehlstellungen korrigieren können. Die Besonderheit: Die Implantate werden vom Körper selbst abgebaut, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Eine spätere OP erübrigt sich damit.
  • Plattfußchirurgie: Hier bietet John Göddertz eine minimal-invasive Eingriffstechnik an - „die OP dauert gerade mal zehn Minuten“, so Göddertz), die insbesondere auch Kindern das Tragen von Einlagen ersparen soll.
  • Arthroskopische Verfahren: Besonders am Sprunggelenk und der Achillessehne, um (Leistungs-)Sportler schneller wieder zurück in den Wettbewerb bringen zu können, weil sie ohne große Schnitte und damit ohne große Wunden auskommen.